Das durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und die Stadt Wolfsburg geförderte Modellprojekt „Seitenwahl“ hat sich zur Aufgabe gestellt, die Zugänge und Ansprache zu rechtsextremen bzw. rechtsaffinen Jugendlichen zu systematisieren und aktivieren. Dabei sollen u. a. neue Formen der Erstansprache und Gegenrede über soziale Netzwerke gesucht, die Einbindung von jugendlichen Peers in diesen Prozess gestärkt und eine Qualifizierung von MultiplikatorInnen aus den Regelstrukturen der Jugendhilfe gewährleitstet werden. Hierbei sollen Zugänge aus professionellen Ebenen, etwa aus der Jugendhilfe oder Jugendgerichtshilfe, aktiviert und bspw. Einzelfallhilfe oder Sozialkompetenztrainings durchgeführt werden. Mit Hilfe eines MultiplikatorInnenpools und den durch Kooperationen entstandenen vereinfachten Zugangsmöglichkeiten zur Zielgruppe konnten bereits diverse Maßnahmen zur Radikalisierungsprävention erprobt werden. Aus dieser Arbeit entstand 2017 u.a. ein erstes Methodenhandbuch von Peers zur Durchführung von Projekttagen.

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