Das „Präventionsnetzwerk gegen religiösen Extremismus an Berufsschulen“ (PrEB) wird seit Anfang des Jahres vom Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben an sieben verschiedenen „Hotspots“ im Bundesgebiet umgesetzt. Im Rahmen des bundesweiten Vorhabens „Jugendsozialarbeit an Schulen“ vom „Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ (BMFSFJ) tritt PrEB im Handlungsfeld „Kinder und Jugendarbeit“ des „Kinder- und Jugendplans des Bundes“ (KJP) als Träger der politischen Bildung in Erscheinung. Kooperationspartner sind hierbei in erster Linie die regionalen Jugendmigrationsdienste, mit denen jeweils landesweit primär-präventive Bildungskonzepte erarbeitet, koordiniert und an Berufsschulen durchgeführt werden sollen. Der inhaltliche Schwerpunkt, der Umgang mit religiös begründetem Extremismus, wird in der Umsetzung mit zielgruppenspezifischen Angeboten zu Themen wie der Auseinandersetzung mit religiöser Diversität in einer Zuwanderungsgesellschaft realisiert. Die Zielgruppe stellen hierbei Jugendliche und junge Erwachsene dar, die sich häufig in einer beruflichen Orientierung befinden bzw. die ersten beruflichen Erfahrungen in einem für sie zukunftsweisenden Lebensabschnitt erleben. Unsere Angebote politischer Jugendbildung sollen besonders in dieser individuellen Entscheidungs- und Selbstfindungsphase zu einer Stärkung der Persönlichkeit beitragen.

Derzeit befinden sich die einzelnen „Hotspots“ in der Modellphase, in der am Aufbau von Strukturen und themenspezifischen Netzwerken gearbeitet wird. Das PrEB-Büro von Niedersachsen befindet sich seit dem 1. März 2018 in Hannover. Seitdem haben zahlreiche Austauschtreffen mit verschiedenen Akteuren der Präventionsarbeit im Themenfeld religiöser Extremismus/Islamismus stattgefunden, aus denen künftig bestenfalls ein Kooperationsnetzwerk entsteht. Zuletzt gab es ein erstes Planungstreffen mit der zuständigen Vertreterin der Jugendmigrationsdienste in Hannover, für die konkrete Umsetzung einer Modellmaßnahme an Berufsschulen. Zu diesem Zweck erfolgt derzeit die theoretische Ausarbeitung eines Modellkonzepts, das im kommenden Schuljahr praktisch umgesetzt werden soll. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind hierbei die Reflexion über Identität, die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven auf den Begriff „Heimat“ sowie handlungsorientierte Möglichkeiten des friedlichen Zusammenlebens in einer heterogenen Gesellschaft.

 

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